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Sorgerecht und Umgang ohne Gericht: So gelingt es mit Trennungscoaching

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Haben Sie Fragen zum Thema Trennungscoaching? Kontaktieren Sie mich gerne. Per E-Mail an: info@ihre-kanzlei-familienrecht.de oder telefonisch unter 05139 / 6939570.

Überblick:

  1. Was bedeuten Sorgerecht und Umgang nach der Trennung?
  2. Warum eine Einigung ohne Gericht für Kinder so wichtig ist
  3. Wie Trennungscoaching Sie im Umgang mit Sorgerechtsfragen stärkt
  4. Welche Themen im Coaching zu Sorgerecht und Umgang bearbeitet werden
  5. Zusammenspiel von Coaching und anwaltlicher Beratung
  6. Fazit
  7. FAQ Häufige Fragen zu Sorgerecht, Umgang und Trennungscoaching

1. Was bedeuten Sorgerecht und Umgang nach der Trennung?

2. Warum eine Einigung ohne Gericht für Kinder so wichtig ist

Scheidung einreichen

Wenn Sie Sorgerecht und Umgang außergerichtlich regeln möchten und sich eine klare und gut umsetzbare Struktur für sich und Ihr Kind wünschen, kann ein Trennungscoaching hilfreich sein

3. Wie Trennungscoaching Sie im Umgang mit Sorgerechtsfragen stärkt

4. Welche Themen im Coaching zu Sorgerecht und Umgang bearbeitet werden

Umgangsmodelle verstehen und bewerten

Kommunikation strukturieren

Umgang mit emotionalen Belastungen

Klärung von Grenzen und Verantwortlichkeiten

5. Zusammenspiel von Coaching und anwaltlicher Beratung

6. Fazit

7. FAQ – Häufige Fragen zu Sorgerecht, Umgang und Trennungscoaching

Wie lassen sich Sorgerecht und Umgang ohne Gericht regeln?

Durch klare Absprachen zwischen den Eltern. Sobald beide eine Lösung finden, die dem Kindeswohl entspricht, ist kein gerichtliches Verfahren notwendig. Ein Coaching kann helfen, Gespräche strukturiert vorzubereiten.

Was ist der Unterschied zwischen Sorgerecht und Umgangsrecht?

Das Sorgerecht betrifft grundlegende Entscheidungen für das Kind. Das Umgangsrecht regelt die praktische Betreuung und die Zeiten, die das Kind mit dem anderen Elternteil verbringt.

Welche Rolle spielt das Kindeswohl bei Umgangsregelungen?

Das Kindeswohl bildet immer den Maßstab. Umgangszeiten sollen dem Alter des Kindes entsprechen und stabile, verlässliche Abläufe fördern.

Kann ein Trennungscoaching die Kommunikation zwischen den Eltern verbessern?

Ja. Coaching unterstützt Sie dabei, Gespräche ruhig vorzubereiten, Ihre Erwartungen zu klären und Missverständnisse zu reduzieren.

Wie verbindlich ist eine außergerichtliche Umgangsvereinbarung?

Eine schriftliche Vereinbarung schafft Orientierung und wird in der Praxis meist eingehalten. Sie kann später angepasst werden, wenn sich die Lebensumstände ändern.

Was kann ich tun, wenn der andere Elternteil nicht kooperationsbereit ist?

 Im Coaching können Sie Ihre Handlungsmöglichkeiten klären und überlegen, welche Schritte sinnvoll sind..

Nachehelicher Ehegattenunterhalt

Nachehelicher Ehegattenunterhalt – Wann Sie Anspruch haben (und wann nicht)

Haben Sie Fragen zum Thema nachehelicher Ehegattenunterhalt? Kontaktieren Sie mich gerne. Per E-Mail an: info@ihre-kanzlei-familienrecht.de oder telefonisch unter 05139 / 6939570.

Überblick:

  1. Was bedeutet nachehelicher Ehegattenunterhalt?
  2. Voraussetzungen für den Unterhaltsanspruch
  3. Dauer, Befristung und Begrenzung
  4. So erfolgt die Berechnung – mit Beispiel
  5. Wann und warum der Anspruch entfällt
  6. Gestaltung, Vorgehen und praktische Tipps
  7. Fazit: Das Wichtigste im Überblick
  8. FAQ

1. Was bedeutet nachehelicher Ehegattenunterhalt?

2. Voraussetzungen: Bedürftigkeit und Leistungsfähigkeit

 Häufige Anspruchsgrundlagen sind:

Scheidung einreichen

Wenn Sie sich über Ihre Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit nachehelichem Ehegattenunterhalt unsicher sind, lassen Sie sich frühzeitig beraten.

3. Dauer, Befristung und Begrenzung

4. So erfolgt die Berechnung – mit Beispiel

5. Wann und warum der Anspruch entfällt

6. Gestaltung, Vorgehen und praktische Tipps

7. Fazit: Das Wichtigste im Überblick

8. FAQ

Wie lange wird nachehelicher Unterhalt gezahlt?

Das hängt vom Einzelfall ab. Maßgeblich sind Ehedauer, Kinderbetreuung, Erwerbschancen und Gesundheit. Eine Befristung ist möglich, wenn Eigenversorgung absehbar ist.

Was bedeutet Aufstockungsunterhalt?

Er gleicht die Differenz aus, wenn das eigene Einkommen nicht an die ehelichen Lebensverhältnisse heranreicht. 

Muss ich jede Arbeit annehmen?

Sie müssen zumutbare Erwerbsmöglichkeiten ausschöpfen. Dazu gehören Bewerbungen, Qualifizierung und eine stufenweise Erhöhung der Arbeitszeit, wenn die Betreuung der Kinder und die eigene Gesundheit es erlauben.

Wann entfällt der Anspruch wegen neuer Beziehung?

Bei einer verfestigten Lebensgemeinschaft. Entscheidend ist das Gesamtbild über einen längeren Zeitraum. Einzelne Besuche reichen nicht.

Kann man nachehelichen Unterhalt vertraglich regeln?

Ja. In einer Scheidungsfolgenvereinbarung lassen sich Höhe, Dauer, Stufen und Überprüfungstermine festhalten. Das schafft Verlässlichkeit und reduziert Konflikte.

Wie wirkt sich Kindesunterhalt aus?

Kindesunterhalt hat Vorrang. Er mindert die Leistungsfähigkeit des zahlenden Ehegatten und beeinflusst damit die Höhe des Ehegattenunterhalts.

Was, wenn sich das Einkommen später ändert?

Dann kommt eine Anpassung in Betracht. Vereinbaren Sie idealerweise Überprüfungsklauseln, um Änderungen sachgerecht zu berücksichtigen.

Vermögensaufteilung Scheidung

Muss die Vermögensaufteilung vor der Scheidung erledigt sein?

Benötigen Sie rechtliche Unterstützung? Kontaktieren Sie mich gerne. Per E-Mail an: info@ihre-kanzlei-familienrecht.de oder telefonisch unter 05139 / 6939570.

Überblick:

  1. Aufteilung gemeinsamer Vermögenswerte
  2. Der Zugewinnausgleich im Detail
  3. Was zählt – und was nicht – zum Zugewinn 
  4. Zeitpunkt der Aufteilung: vor, während oder nach der Scheidung?
  5. Rechtzeitige Offenlegung und Dokumentation
  6. Einvernehmliche Lösungen durch Scheidungsfolgenvereinbarung
  7. Fazit: Das Wichtigste im Überblick
  8. FAQ: Vermögensaufteilung Scheidung

1. Aufteilung gemeinsamer Vermögenswerte

Güterrechtliche Ansprüche 

2. Der Zugewinnausgleich im Detail

3. Was zählt – und was nicht – zum Zugewinn 

Immobilie bei Scheidung

Nicht berücksichtigt werden dagegen:

Sie möchten wissen, wie Ihr Vermögen bei einer Scheidung fair aufgeteilt wird – und wünschen sich dabei klare rechtliche Orientierung und einen sicheren Weg durch diese sensible Phase?

4. Zeitpunkt der Aufteilung: vor, während oder nach der Scheidung?

5. Rechtzeitige Offenlegung und Dokumentation

6. Einvernehmliche Lösungen durch Scheidungsfolgenvereinbarung

Gerichtliche Klärung oder außergerichtliche Einigung?

7. Fazit: Das Wichtigste im Überblick

8. FAQ: Vermögensaufteilung Scheidung

Wann muss ich mein Vermögen bei einer Scheidung offenlegen?

Sobald der Zugewinnausgleich Thema wird. Beide Ehegatten müssen ihre Vermögensverhältnisse vollständig darlegen, meist anhand von Kontoauszügen, Verträgen und Immobiliennachweisen.

Welcher Zeitpunkt ist für die Vermögensbewertung entscheidend?

Für den Zugewinnausgleich zählt der Vermögensstand zum Zeitpunkt der Zustellung des Scheidungsantrags.

Was zählt nicht zum Zugewinn in der Ehe?

persönliche Gegenstände oder Haushaltsinventar werden gesondert behandelt.

Wie kann ich mein Geld bei einer Scheidung schützen?

Vermögen zu verschieben oder zu verstecken ist rechtlich unzulässig. Besser ist es, rechtzeitig Transparenz zu schaffen und sich anwaltlich beraten zu lassen.

Kann ich den Zugewinnausgleich auch nach der Scheidung noch geltend machen?

Ja, der Anspruch kann auch nach Rechtskraft der Scheidung geltend gemacht werden. Er verjährt in der Regel nach drei Jahren, beginnend mit dem Jahresende der Rechtskraft der Scheidung.

Was passiert, wenn ein Ehegatte Vermögen verschweigt?

Wird Vermögen verschwiegen oder beiseitegeschafft, kann der andere Ehegatte Nachforderungen stellen. In bestimmten Fällen kommen auch rechtliche Konsequenzen in Betracht. 

Immobilie bei Scheidung

Immobilie bei Scheidung: Verkaufen, behalten oder auszahlen?

Benötigen Sie rechtliche Unterstützung? Kontaktieren Sie mich gerne. Per E-Mail an: info@ihre-kanzlei-familienrecht.de oder telefonisch unter 05139 / 6939570.

Überblick:

  1. Eigentumsverhältnisse und Zugewinnausgleich
  2. Verkauf der Immobilie
  3. Behalten und Ehegatte auszahlen
  4. Nutzungsrechte und Wohnrecht
  5. Vorgehensweise bei Uneinigkeit
  6. Fazit: Das Wichtigste im Überblick
  7. FAQ: Immobilie bei Scheidung

1. Eigentumsverhältnisse und Zugewinnausgleich

2. Verkauf der Immobilie

Vorteile:

3. Behalten und Ehegatte auszahlen

4. Nutzungsrechte und Wohnrecht

Zugewinnausgleich Erbe

5. Vorgehensweise bei Uneinigkeit

Gerichtliche Entscheidung vs. außergerichtliche Lösung

Sie stehen vor der Entscheidung, wie mit Ihrer Immobilie bei der Scheidung verfahren werden soll – und wünschen sich fachkundige, einfühlsame Unterstützung?

6. Fazit: Das Wichtigste im Überblick

7. FAQ: Immobilie bei Scheidung

Wie wird die Auszahlung eines Hauses berechnet?

Die Auszahlung richtet sich nach dem Verkehrswert der Immobilie, abzüglich Kredite und unter Berücksichtigung des Zugewinnausgleichs.

Kann ich die Immobilie alleine finanzieren?

Nur, wenn Sie die Kreditraten und Nebenkosten selbst tragen können. Eine Umschuldung ist oft notwendig.

Wem gehört die Immobilie, wenn nur einer den Kredit zahlt?

Die Eigentumsverhältnisse ergeben sich aus dem Grundbuch. Ansprüche auf Auszahlung oder Zugewinnausgleich können trotzdem bestehen.

Was passiert mit einem nicht abbezahlten Haus?

Offene Kredite werden berücksichtigt. Die Immobilie kann verkauft oder von einem Ehegatte übernommen werden, mit Zustimmung der Bank.

Wer ermittelt den Wert der Immobilie?

Der Verkehrswert einer Immobilie wird in der Regel von einem Gutachter oder einem Gutachterausschuss ermittelt, zum Beispiel auf Basis von Vergleichswerten.

Was steht mir zu, wenn ich ausziehe?

Anspruch auf Nutzungsentschädigung oder Auszahlung kann bestehen, abhängig von Eigentum und Zugewinnausgleich.

Zugewinnausgleich Erbe

Zugewinnausgleich bei Erbe und Scheidung - Was zählt wirklich?

Zugewinnausgleich Erbe
Benötigen Sie rechtliche Unterstützung? Kontaktieren Sie mich gerne. Per E-Mail an: info@ihre-kanzlei-familienrecht.de oder telefonisch unter 05139 / 6939570.

Überblick:

  1. Was bedeutet Zugewinnausgleich überhaupt?
  2. Wird ein Erbe im Zugewinnausgleich berücksichtigt?
  3. Was zählt nicht zum Zugewinn?
  4. Wie Sie Ihr Erbe schützen können
  5. So wird der Zugewinnausgleich berechnet
  6. Wann sollten Sie anwaltlichen Rat einholen?
  7. Fazit: Das Wichtigste im Überblick
  8. FAQ

1. Was bedeutet Zugewinnausgleich überhaupt?

2. Wird ein Erbe im Zugewinnausgleich berücksichtigt?

Beispiel 1: Geerbtes Haus während der Ehe

Beispiel 2: Geldvermögen vor der Ehe geerbt

Fachanwältin Scheidung Burgwedel

3. Was zählt nicht zum Zugewinn?

4. Wie Sie Ihr Erbe schützen können

Lassen Sie sich jetzt individuell zum Ehevertrag und zum Schutz Ihrer Erbschaft beraten!

5. So wird der Zugewinnausgleich berechnet

6. Wann sollten Sie anwaltlichen Rat einholen?

7. Fazit: Das Wichtigste im Überblick

8. FAQ

Wird ein Erbe bei Scheidung geteilt?

Nein, ein Erbe wird dem Anfangsvermögen zugerechnet und grundsätzlich nicht geteilt. Nur Wertsteigerungen können ausgleichspflichtig sein.

Hat mein Ehepartner Anspruch auf mein geerbtes Haus?

Nein. Ein geerbtes Haus bleibt im Alleineigentum, solange es nicht gemeinsam überschrieben oder in das gemeinsame Vermögen eingebracht wurde.

Was zählt nicht zum Zugewinn?

Erbschaften und Schenkungen von Dritten zählen nicht zum Zugewinn.

Wie kann ich mein Vermögen schützen?

Mit einem notariellen Ehevertrag und einer sorgfältigen Dokumentation des Erbes können Sie Ihr Vermögen absichern.

Wie wird der Zugewinnausgleich berechnet?

Durch Vergleich des Anfangs- und Endvermögens beider Ehepartner. Der Ausgleich erfolgt durch Zahlung der Hälfte der Differenz des Zugewinns.

Was passiert mit gemeinsamen Investitionen in geerbte Immobilien?

Wurde gemeinsam investiert, kann die Wertsteigerung ausgleichspflichtig sein. Die ursprüngliche Immobilie bleibt jedoch Eigentum des Erben.

Wann sollte ich einen Anwalt einschalten?

Am besten so früh wie möglich – bei Trennungsabsichten, Erbschaften während der Ehe oder vor Abschluss eines Ehevertrages.

Scheidung einreichen

Scheidung einreichen ohne Rosenkrieg: So geht's einvernehmlich!

Scheidung einreichen
Benötigen Sie rechtliche Unterstützung? Kontaktieren Sie mich gerne. Per E-Mail an: info@ihre-kanzlei-familienrecht.de oder telefonisch unter 05139 / 6939570.

Überblick:

  1. Was bedeutet "einvernehmliche Scheidung"?
  2. Erste Schritte zur Scheidung
  3. Wer reicht die Scheidung ein – und spielt das eine Rolle?
  4. Warum ein Anwalt notwendig ist – und wie Sie Kosten sparen können
  5. Der Ablauf einer einvernehmlichen Scheidung
  6. Wann eine einvernehmliche Scheidung nicht reicht
  7. Fazit: Das Wichtigste im Überblick
  8. FAQ

1. Was bedeutet "einvernehmliche Scheidung"?

2. Erste Schritte zur Scheidung

3. Wer reicht die Scheidung ein - und spielt das eine Rolle?

Scheidung Anwalt Burgwedel

Der Antragsteller trägt zunächst die Kosten

Nur ein Anwalt erforderlich - aber kein gemeinsamer

Wann es sinnvoll ist, selbst den Antrag zu stellen

4. Warum ein Anwalt notwendig ist - und wie Sie Kosten sparen können

Ein Beispiel: Sie und Ihr Ehepartner sind sich über die Trennung, das Sorgerecht und den Unterhalt einig. Dann kann einer von Ihnen einen Anwalt beauftragen, der den Scheidungsantrag stellt. Der andere stimmt diesem Antrag im Gerichtstermin zu – und spart so die eigenen Anwaltskosten.

5. Der Ablauf einer einvernehmlichen Scheidung

Sie möchten die Scheidung einreichen und wünschen sich einen klaren, einvernehmlichen Weg - ohne unnötigen Streit?

6. Wann eine einvernehmliche Scheidung nicht reicht

7. Fazit: Das Wichtigste im Überblick

8. FAQ

Was muss ich als erstes tun, wenn ich mich scheiden lassen will?

Sprechen Sie mit Ihrem Ehepartner über die Trennung und klären Sie, ob Einigkeit über die Folgen besteht. Danach sollten Sie einen Fachanwalt für Familienrecht kontaktieren.

Ist es wichtig, wer die Scheidung einreicht?

Nein, juristisch hat das kaum Auswirkungen. Der Antragsteller trägt jedoch zunächst die Gerichtskosten.

Ist es möglich, sich ohne Anwalt scheiden zu lassen?

Nein. Ein Anwalt ist zwingend notwendig, da nur er den Scheidungsantrag stellen kann. Bei Einvernehmen genügt jedoch eine anwaltliche Vertretung

Was kostet ein Scheidungsantrag?

Die Kosten richten sich nach dem Verfahrenswert, der vom Einkommen und Vermögen abhängt.

Wie lange dauert eine Scheidung, wenn beide einverstanden sind?

In der Regel 4 bis 6 Monate.

Kann man sich ohne Trennungsjahr scheiden lassen?

Nur in Härtefällen – etwa bei Gewalt oder gravierenden Eheverfehlungen.

Was wird bei der Scheidung alles geteilt?

Unter anderem Vermögen, Haushaltsgegenstände und Rentenanwartschaften.

kindesunterhalt-neue-duesseldorfer-tabelle-2023

Kindesunterhalt: Neue Düsseldorfer Tabelle 2023

Angesichts der gestiegenen Lebenshaltungskosten und der hohen Inflationsrate hat das OLG Düsseldorf seine Düsseldorfer Tabelle zur Höhe des Kindesunterhalts angepasst.

Wesentliche Eckpunkte der neuen Tabelle sind:

  • die Erhöhung und Umgestaltung des staatlichen Kindergelds, das nunmehr für alle Kinder monatlich 250 € beträgt;
  • die Anhebung der Unterhaltsbeträge in allen Altersstufen, auch der Studenten
  • die erhebliche Anhebung der Eigenbedarfe der Unterhaltspflichtigen gegenüber minderjährigen Kindern von monatlich 960 € auf 1.120 € bzw. 1.160 € auf 1.370 €, gegenüber volljährigen Kindern von monatlich 1.400 € auf 1.650 € und im Bereich des Ehegattenunterhalts sowie Betreuungsunterhalts von 1.280 € auf 1.510 € bzw. 1.180 € auf 1.385 €.

Die Düsseldorfer Tabelle hat keine Gesetzeskraft und dient den Gerichten grundsätzlich als Richtlinie. Wenn von den genannten Beträgen abgewichen werden soll, sind die Gründe (zum Beispiel für höhere Wohnkosten eines Unterhaltspflichtigen) jedoch schlüssig darzulegen und zu beweisen.